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Saugroboter gibt es seit über zehn Jahren. Dass sie auch wischen, ist neuer, und die Unterschiede zwischen den Geräten sind beim Wischen größer als beim Saugen. Fünf Kriterien, die darüber entscheiden, ob der Boden am Ende sauber ist oder nur feucht.
Wie der Mopp gereinigt wird
Ein Mopp, der den ganzen Durchgang über denselben Schmutz verteilt, bringt nichts. Entscheidend ist, ob die Station den Mopp zwischendurch wäscht und mit welcher Wassertemperatur. Narwal gibt für die Freo-Z-Serie an, dass die Station die Mopps wäscht, den Schmutzgrad des Wassers erkennt und bei Bedarf nachwäscht. Danach werden die Mopps getrocknet, damit sie nicht müffeln.
Wassertank und Frischwasser
Zwei Tanks sind Standard: einer für Frischwasser, einer für Schmutzwasser. Je größer der Frischwassertank, desto mehr Fläche ohne Nachfüllen. Wer die Station nicht an eine Wasserleitung anschließen will, sollte auf die Tankgröße achten und darauf, wie leicht die Tanks zu entnehmen sind.
Anpressdruck und Rotation
Ein Mopp, der nur über den Boden gezogen wird, nimmt Staub mit, aber keine eingetrockneten Flecken. Rotierende Mopps mit Anpressdruck schaffen mehr. Die Herstellerangabe zum Druck in Newton ist ein Anhaltspunkt, kein Testergebnis.
Türschwellen und Teppich
Wischroboter müssen den Mopp anheben, sobald sie Teppich erkennen, sonst wird der Teppich nass. Die Hubhöhe ist die Zahl, die zählt. Dazu kommt die Frage, welche Türschwellen das Fahrwerk überwindet. Zwei Zentimeter sind üblich, mehr ist selten.
Die Station als Teil des Preises
Bei Kombi-Robotern ist die Station mehr als eine Ladeschale: sie wäscht, trocknet, saugt den Staubbehälter leer und füllt Wasser nach. Die Station bestimmt, wie oft du wirklich Hand anlegen musst. Wer sie vergleicht, vergleicht den Aufwand pro Woche, nicht pro Durchgang.