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Großer Garten, kein Kabel: was ein 56-Volt-System im Alltag ändert

Warum ein gemeinsamer Akku für alle Geräte den Unterschied macht.

The Setup1 Min. Lesezeit

Dieser Beitrag ist ein Entwurf und noch nicht redaktionell geprüft.

Wer ein großes Grundstück hat, kennt die zwei Standardlösungen: Benzinmäher mit Lärm, Gestank und Wartung, oder Elektromäher mit einem Kabel, das irgendwann im Weg liegt. Akku-Systeme sind die dritte Option. Worauf es dabei ankommt, lässt sich an vier Punkten festmachen.

Ein Akku für alle Geräte

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Akku-Mäher und einem Akku-System ist der Akku selbst. Bei einem System passt derselbe Akku in Mäher, Trimmer, Laubbläser, Heckenschere und Kettensäge. Du kaufst Akkus und Ladegerät einmal und danach nur noch Geräte. EGO baut sein gesamtes Sortiment auf einer 56-Volt-Plattform auf, der Hersteller nennt sie ARC Lithium.

Spannung und Kapazität sind zwei verschiedene Zahlen

Die Spannung (Volt) bestimmt, wie viel Kraft ein Gerät abrufen kann. Höhere Spannung hilft bei nassem oder hohem Gras. Die Kapazität (Amperestunden) bestimmt, wie lange der Akku durchhält. Für die Flächenleistung zählt am Ende Wattstunden, also Volt mal Amperestunden. Ein 56-Volt-Akku mit 7,5 Ah hat rund 420 Wattstunden. Wie viele Quadratmeter das sind, hängt vom Gras, der Schnitthöhe und davon ab, ob der Mäher selbstfahrend ist.

Selbstfahrend oder Schieben

Ab etwa 800 Quadratmetern lohnt sich ein Radantrieb, weil der Mäher selbst spürbar schwerer ist als ein kleiner Elektromäher. Der Antrieb kostet Akku, spart aber Kraft. Wer eine ebene, kleine Fläche hat, kann darauf verzichten.

Schnittbreite und Fangkorb

Je breiter das Mähwerk, desto weniger Bahnen. 52 Zentimeter Schnittbreite sind für große Flächen üblich, in verwinkelten Gärten sind 42 bis 47 Zentimeter wendiger. Der Fangkorb bestimmt, wie oft du leeren musst. Mulchen spart das Leeren ganz, funktioniert aber nur, wenn regelmäßig gemäht wird.

Und sonst

Lautstärke. Akku-Mäher sind deutlich leiser als Benziner, aber nicht leise. Wer früh am Samstag mäht, merkt den Unterschied, die Nachbarn auch.

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